Unter der Wirkung von Alkylpolyglycosiden allein stieg die Konzentration des aus dem Schlamm gelösten Polysaccharids 2 Stunden vor der Reaktion stark an, der Anstieg des Polysaccharidgehalts verlangsamte sich allmählich 2 bis 4 Stunden, die Konzentration des Polysaccharids nahm 4 bis 24 Stunden später allmählich ab und die Konzentration des Polysaccharids im Schlamm wurde allmählich stabil. Allerdings unterscheidet sich die zeitliche Änderung der Polysaccharidkonzentration unter der kombinierten Wirkung geringfügig von der unter der alleinigen Wirkung von Alkylpolyglycosiden. Unter der kombinierten Wirkung stieg die Polysaccharidkonzentration im Schlamm in den ersten zwei Stunden stark an und nahm dann schnell ab, bis die Reaktion 24 Stunden später einen stabilen Zustand erreichte. Der Grund, warum die Hydrolyseförderungszeit des kombinierten Wirkungssystems verkürzt wird, kann darin liegen, dass die kombinierte Wirkung die Polysaccharidsubstanzen im Schlamm schnell dazu bringen kann, sich in der flüssigen Phase in sehr kurzer Zeit aufzulösen, so dass sie eine höhere Konzentration erreichen können, und dass die Hydrolyseausnutzungsrate schnell ansteigt und größer als die Crackrate ist. Das gelöste Polysaccharid wird von Mikroorganismen in der Festphase wiederverwendet oder in SCFAs, CO2 und andere flüchtige Substanzen zersetzt und fließt in die Gasphase. Dies führte zu einer raschen Verringerung der Polysaccharidkonzentration unter der kombinierten Wirkung.

Wenn die Dosierung der Alkylpolyglycoside 0,3 g/gDS beträgt, ist die Konzentration der Polysaccharide, die zu jedem Zeitpunkt des gesamten Reaktionsprozesses gemeinsam wirken, größer als die Summe der Konzentration der Polysaccharide, die ausschließlich durch Lysozym und Alkylpolyglycoside wirken. Besonders deutlich ist der Effekt innerhalb von 6 Stunden vor der Reaktion. Nach 2 Stunden betrug der maximale Unterschied der Polysaccharidkonzentration 1032,02 mg/L. Anschließend nahm der Unterschied der Polysaccharidkonzentration mit zunehmender Reaktionszeit allmählich ab. Am Ende der Reaktion (72 Stunden) betrug die Polysaccharidkonzentration im Schlamm unter der Einwirkung von Lysozym allein 33,15 mg/L und der Polysaccharidgehalt im Schlamm unter der Einwirkung von Alkylpolyglycosiden allein betrug 247,60 mg/L. Die Polysaccharidkonzentration im Schlamm unter der kombinierten Wirkung von Lysozym allein und Alkylpolyglykosiden war 45,04 mg/l höher als die Summe der Polysaccharidkonzentrationen unter der Wirkung von Lysozym allein und Alkylpolyglykosiden allein. Dies zeigt, dass die kombinierte Wirkung eine große Rolle bei der Förderung der Schlammhydrolyse im Anfangsstadium der Reaktion spielt. Mit zunehmender Reaktionszeit nimmt die Rolle des Lysozyms allmählich ab und auch die fördernde Wirkung der kombinierten Wirkung nimmt ab. Wenn sich die Reaktion in einem stabilen Zeitraum befindet, hat die kombinierte Wirkung keinen offensichtlichen Einfluss auf die Schlammhydrolyse.
Der Reduktionseffekt von Lysozym allein auf den Überschussschlamm ist gering. Nach 72 Stunden Behandlung beträgt die Reduktionsrate des Überschussschlamms nur 5,92 %. Die Zugabe von Alkylpolyglycosiden kann den Reduktionseffekt von mit Lysozym behandeltem Schlamm erheblich fördern, und der Reduktionseffekt nimmt mit der Zunahme von Alkylpolyglycosiden allmählich zu. Bei einer Dosierung von Alkylpolyglykosid von 0,05, 0,1, 0,2, 0,3 und 0,4 g/gTS stieg die Reduktionsrate des Überschussschlamms um 134,97 %, 153,89 %, 176,01 %, 201,35 % bzw. 218,24 %. Darüber hinaus ist aus Abbildung 3-7 auch ersichtlich, dass der Schlammreduktionseffekt unter der Wirkung von Alkylpolyglycosiden allein auch mit der Erhöhung der Alkylpolyglycosid-Dosierung zunimmt, und wenn die Alkylpolyglycosid-Dosierung mehr als 0,3 g/gDS beträgt, verlangsamt sich die Wachstumsrate der Reduktionsrate. Im Vergleich zur kombinierten Wirkung verbesserte die Dosierung von Lysozym den Schlammreduktionseffekt der APG-Behandlung. Wenn die Dosierung der Alkylpolyglykoside 0,05, 0,1, 0,2, 0,4 und 0,4 g/gTS beträgt, ist die Schlammreduktionsrate unter der kombinierten Wirkung um 32,86 %, 15,44 %, 16,88 %, 19,65 % und 20,00 % höher als unter der Wirkung von Alkylpolyglykosiden allein. Bei jedem Konzentrationsgradienten ist die Schlammreduktionsrate der kombinierten Aktion geringer als die Summe der Reduktionsraten der einzelnen Aktion.
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