Die Alkylpolyglykoside können in Kombination mit dem Lysozym-Wirksystem den Schlammhydrolyseeffekt deutlich verbessern. Mit zunehmender Dosierung von Alkylpolyglykosiden wird auch der Schlammhydrolyseeffekt verstärkt. Bei einer Dosierung von Alkylpolyglycosiden von 0,3 g/gDS ist der Hydrolyse- und Schlammreduktionseffekt am besten. Nach umfassender Überlegung wird die optimale Dosierung auf 0,3 g/gDS festgelegt. PH-Wert und Temperatur sind zwei wichtige Parameter bei der Schlammhydrolyse. Studien haben gezeigt, dass alkalische Bedingungen die Struktur von Schlammflocken und -zellen zerstören, EPS und intrazelluläre Substanzen auflösen und den Hydrolyseeffekt verstärken können. Eine zu hohe Temperatur kann dazu führen, dass Proteine, Zucker und andere Substanzen in den Zellen in großen Mengen ausfließen und ihre Löslichkeit verbessern, wodurch die Hydrolysewirkung des Schlamms verbessert wird. Darüber hinaus können pH-Wert und Temperatur auch die Lysozymaktivität und die physikalisch-chemischen Eigenschaften von Alkylpolyglykosiden beeinflussen, was zu unterschiedlichen Hydrolyseeffekten des Schlamms bei unterschiedlichem pH-Wert und unterschiedlicher Temperatur führt. Daher untersucht dieses Kapitel hauptsächlich die Auswirkungen von pH-Wert und Temperatur auf den Hydrolyseeffekt bei optimaler Dosierung von Alkylpolyglycosiden (0,3 g/gTS). In dieser Studie wurden die optimalen Reaktionsbedingungen durch Vergleich und Analyse der SCOD-, Polysaccharid-, Protein- und TSS-Werte unter verschiedenen Reaktionssystemen ermittelt. Technische Pestizidpräparate werden in Wasser gelöst und mit geeigneten Zusatzstoffen versehen, um eine einheitliche und stabile echte Lösung zu bilden. Dieses Präparat wird als wässrige Lösung oder kurz Wassermittel bezeichnet. Der Wirkstoff in der wässrigen Darreichungsform liegt im molekularen oder ionischen Zustand mit einem Durchmesser von weniger als 0,001 μm vor. Diese Formulierung ist leicht zu verarbeiten, weist eine geringe Toxizität, eine geringe Toxizität, eine einfache Verdünnung, eine sichere und bequeme Anwendung sowie gute biologische Wirkungen auf. Allerdings sind die meisten Pestizide im Allgemeinen wasserunlöslich oder unlöslich, und es gibt nicht viele Arten technischer Arzneimittel, die zu wässrigen Wirkstoffen verarbeitet werden können.

Um die Qualität und Wirksamkeit der wässrigen Lösung zu verbessern, erfordert die Herstellung eines wässrigen Pestizids die Zugabe geeigneter Zusatzstoffe. Die Zusatzstoffe dürfen jedoch nicht mit den wirksamen Inhaltsstoffen des Pestizids interagieren und auch nicht das Aussehen der wässrigen Lösung beeinträchtigen, d. h. zu Trübung, Schichtung und Niederschlag führen. Die Auswahl von Tensid-Alkylpolyglykosiden für wässrige Lösungen sollte im Allgemeinen den folgenden Grundsätzen folgen:
1) Tenside für wässrige Pestizide sollten wenig schäumend sein oder können nach der Schaumbildung schnell verschwinden. Wenn im Wasserwirkstoff ein Antischaummittel verwendet wird, muss die Auswahl des Antischaummittels angemessen sein, ohne dass die Stabilität und das klare Erscheinungsbild des Wasserwirkstoffs beeinträchtigt werden. Verschiedene Zusatzstoffe sind wenig toxisch und leicht abbaubar.
2) In wässrigen Pestiziden verwendete Emulgatoren können kationische, anionische und nichtionische Tenside sein oder eine Kombination aus nichtionischen und einem der beiden anderen Typen sein. Ihr HLB-Wert muss im Allgemeinen größer als 10 sein, d. h. hydrophil. Gleichzeitig sollten unterschiedliche Zusatzstoffe entsprechend der Struktur und Leistung der wirksamen Inhaltsstoffe von Pestiziden ausgewählt werden.
3) Die Menge des Hilfsstoffs in der wässrigen Lösung muss über der cmc seines Tensids liegen, damit eine stabile Mizelle gebildet werden kann, die der Entwicklung der biologischen Aktivität des flüssigen Arzneimittels förderlich ist. Im Allgemeinen beträgt die Menge der zugesetzten Zusatzstoffe 0,1 % bis 0,5 % der Endmasse der Sprühlösung. Hilfsstoffe können nicht nur die Oberflächenspannung und den Kontaktwinkel verringern, die Affinität des flüssigen Arzneimittels zur Blattoberfläche erhöhen, sondern auch die Durchlässigkeit des flüssigen Arzneimittels für den Pflanzenkörper erhöhen. Bei der Auswahl eines Hilfsmittels sollte die biologische Aktivität der Pestizid-Rohstoffe berücksichtigt werden und für unterschiedliche wässrige Pestizide sollten unterschiedliche Hilfsmittel verwendet werden. Nur durch die Abstimmung des geeigneten Hilfsstoffs auf den Wasserwirkstoff kann verhindert werden, dass das flüssige Arzneimittel verloren geht und es nicht dazu kommt, dass sich das flüssige Arzneimittel nicht vollständig auf der Blattoberfläche verteilt.
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