Wenn der Oxidbelag von der Oberfläche von Teilen entfernt wird, die zu starker Korrosion führen, entstehen im Korrosionsprozess verschiedene schädliche Gase, und beim Entweichen des Gases entsteht Säurenebel, der große Auswirkungen auf die Umwelt und die Ausrüstung hat. Durch Zugabe einer kleinen Menge OP-Emulgator in den Beizbehälter kann sich auf der Oberfläche der Beizlösung eine Schaumschicht bilden, die das Entweichen des Säurenebels verhindert.

Beim Verchromen ist die Stromausbeute sehr gering (10 % ~ 15 %) und es wird eine unlösliche Bleianode verwendet. Nach dem Einschalten entsteht an beiden Polen eine große Menge Wasserstoff und Sauerstoff, wodurch leicht schädlicher Chromsäurerauch entsteht. Chromnebel verschmutzt nicht nur die Umwelt, gefährdet die Gesundheit der Bediener, sondern verursacht auch Korrosion an der Ausrüstung. Um die Bildung von Chromschleier zu verhindern, kann dem Verchromungsbad eine kleine Menge Perfluoralkylethersulfonat-Tensid zugesetzt werden. Beim Auftragen der Verchromung bildet sich auf der Oberfläche der Lösung eine Schaumschicht, die das Austreten des Chromnebels verhindern kann, was die Gesundheit des Bedieners gewährleistet und den Verbrauch von Chromsäure reduziert.
Vor dem Galvanisieren muss das Metallwerkstück entfettet und gereinigt werden, um seine Oberfläche sauber zu machen. Andernfalls verbindet sich die Ablagerungsschicht schlecht auf der Oberfläche und in schweren Fällen kann nicht einmal die Ablagerungsschicht erhalten werden. Typische Entfettungsflüssigkeitsformel für Kohlenstoffstahlteile: Natriumhydroxid 20 ~ 30 g/L, Trinatriumphosphat 30 ~ 40 g/L, Natriumcarbonat 30 ~ 40 g/L, OP-Emulgator 1 ~ 2 G/L, 30 ~ 50 ℃.
Zu den Ölflecken auf der Werkstückoberfläche gehören tierische, pflanzliche Fette und Mineralöle. Tierische und pflanzliche Öle können in alkalischer Lösung eine Verseifungsreaktion eingehen, um wasserlösliche Seife und Glycerin zur Entfernung zu bilden; Mineralöl oder andere unverseifbare Öle können durch Alkali nicht chemisch zersetzt werden und können nur mit Hilfe von Tensiden von der Metalloberfläche entfernt werden. Bei der Ölentfernung werden Tensidmoleküle zunächst an der Grenzfläche zwischen Öl und Lösung adsorbiert. Unter der Wirkung lipophiler und hydrophiler Tensidgruppen in Verbindung mit der Konvektion und dem Rühren der Lösung trennt sich das Öl allmählich von der Metalloberfläche und tritt als sehr feine Kugel in die Lösung ein, um eine Emulsion zu bilden. Natürlich sollte bei der Verwendung von Emulgatoren zur Ölentfernung die Temperatur der Lösung nicht zu hoch sein, da sonst das Tensid aussalzt und seine ordnungsgemäße Funktion verliert.
Die galvanische Abscheidung in wässriger Lösung ist eine elektrochemische Reaktion an der Grenzfläche zwischen Metall und Elektrolyt. Daher haben die Grenzflächeneigenschaften und die Zusammensetzung der Elektrolytlösung einen großen Einfluss auf den Elektroabscheidungsprozess. Als Additiv in der Galvanik spielt Tensid eine unverzichtbare Rolle, egal ob ionisches oder nichtionisches Tensid. Im Folgenden wird kurz die Anwendung von Tensiden beim Galvanisieren beschrieben.
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