Umweltfaktoren haben offensichtlichen Einfluss auf die Aushärtungseigenschaften von Silikon-Strukturklebstoffen. Der erste ist der Einfluss der Temperatur. Je höher die Temperatur, desto schneller erfolgt die Aushärtungsreaktion. Das Phänomen besteht darin, dass die Oberflächentrocknung und -ablösung relativ schnell erfolgt. Wenn die Temperatur sehr niedrig ist, beispielsweise unter 5 °C, erfolgt die Aushärtung des Dichtmittels sehr langsam.

Wenn die Temperatur zu hoch ist, beispielsweise über 40 °C, kann das Dichtmittel zu schnell verwendet werden. Auch die Luftfeuchtigkeit hat einen erheblichen Einfluss auf die Aushärtungsleistung des Dichtstoffes, da für die Aushärtungsreaktion des Dichtstoffes Wasser in der Luft erforderlich ist. Daher ist zu trockenes Wetter, beispielsweise eine relative Luftfeuchtigkeit unter 40 °C, für die Aushärtung des Dichtstoffes ungünstig.
Es ist jedoch nicht so, dass je höher die Luftfeuchtigkeit ist, desto besser, denn die flüchtigen kleinen Moleküle werden beim Aushärten des Dichtstoffes freigesetzt. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit verflüchtigen sich die kleinen Moleküle nicht so leicht, was der Aushärtung des Dichtstoffes nicht förderlich ist. Experimente haben gezeigt, dass bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von mehr als 80 °C die Ablösung des Dichtstoffs und die TIEFenaushärtung beeinträchtigt werden. Manchmal ist die Oberfläche des Dichtstoffs nach 2-3 Tagen noch klebrig. Die in der nationalen Norm festgelegten Standardbedingungen für die Dichtstoffleistung sind Temperatur (23 ± 2) ℃ und relative Luftfeuchtigkeit (50 ± 5) ℃.
Die Aushärtezeit des Glasklebstoffs nimmt mit zunehmender Klebedicke zu. Beispielsweise kann es 3–4 Tage dauern, bis saurer Glaskleber mit einer Dicke von 12 mm aushärtet, die äußere Schicht von 3 mm ist jedoch innerhalb von 24 Stunden ausgehärtet. Das Verkleben von Glas, Metall oder den meisten Hölzern weist nach 72 Stunden bei Raumtemperatur eine Schälfestigkeit von 20 Pfund pro Zoll auf.
Wenn die Einsatzstelle von Glaskleber teilweise oder vollständig versiegelt ist, wird die Aushärtezeit durch die Dichtheit der Versiegelung bestimmt. An einem geschlossenen Ort ist es möglich, für immer unbehandelt zu bleiben. Wenn die Temperatur erhöht wird, wird der Glaskleber weich. Der Spalt zwischen Metall und Metallverbindungsfläche darf 25 mm nicht überschreiten. Bei allen Arten von Klebevorgängen, auch in geschlossenen Fällen, sollte die Klebewirkung vor der Verwendung der verbundenen Geräte umfassend überprüft werden.
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